Airlie Beach & Whitsundays Sailing

In Airlie Beach war es eine entspannte Ankunft. Das Hostel lag wieder in der Nähe der Busstation und da ich über Nacht angekommen bin hatte ich den ganzen Tag um viel in der Hängematte zu entstannen und um ein wenig den kleinen Ort Airlie Beach zu erkunden. Dort gab es aber außer einer hübschen Lagune (öffentliche, kostenlose Schwimmbäder als Meer-Ersatz, wegen Quallen- und Hai-Gefahr) und einem Coastal-Walk direkt am Wasser nicht allzuviel. (Wenn man es drauf anlegt gibt es auch ein paar Party-Bars, aber ich war eher im „Chiller-Modus“ :)

Auch der zweite Tag war recht entspannt, da ich zuerst das kostenlose WiFi im Hostel genutzt und danach das gute Wetter an der Lagune genossen habe. Danach habe ich noch kurz für den kommenden Segeltrip „eingecheckt“. Zurück im Hostel gab es dann eine besondere „Quiznight“ da halt mal der Strom ausgefallen war – aber alles kein Problem mit Handy-Lampen und Stift und Papier geht das auch ohne.

Dann ging es am dritten Tag endlich los – Whitsundays Sailing! Neben Fraser Island wurde das am zweithäufigsten von anderen Backpackern empfohlen und auch ich kann das wärmstens weiterempfehlen. Auf der „Silent Night“ waren wir zu zwölft inklusive zwei Crew-Mitglieder. Der Captain fiel mir dann auch direkt positiv durch seinen guten Musikgeschmack auf: Bob Marley und Incubus etc. Nachmittags ging es nach dem ersten Segelturn auch zum Schnorcheln. Für meine erste „Korallen-Erfahrung“ ein sehr guter Start.

Nach einer kurzen guten Nacht und einem noch besseren Frühstück wurde auch wieder gesegelt – zum Strand-Highlight: Whitehaven Beach. Hätte auch nur noch schöner sein können wenn es nicht bewölkt gewesen wäre und es keinen kurzen Schauer gegeben hätte – aber da jammere ich wohl auf sehr hohem Niveau. Der Strand war nämlich wirklich sehr schön und der Regen hat kurz die vielen Touristen vertrieben. Dank wasserfester Kamera habe ich so auch „ungewöhnliche“ Fotos vom Strand. Die Wolken hatten sich dann auch ein WENIG verzogen als wir vom Lookout den Strand von oben bestaunten. Vom Strand wurde dann weiter gesegelt, geschnorchelt und weiter gesegelt. Der zweite Stop war auch noch schöner als der erste: Mehr Korallen, mehr Fische und bessere Sicht. Bis zum Sonnenuntergang wurden wir dann mit Snacks auf einer Sandbank abgesetzt, wo sich wieder zeigte wie gut die unterschiedlichsten Menschen miteinander auskommen, wenn sie zusammengewürfelt als Gruppe ein paar Tage miteinander verbringen. Das fand ich schon auf Fraser sehr schön zu sehen wie schnell sich eine fast familiäre Harmonie einstellte. Nach einer wunderbaren Lasagne wurde auf dem Boot dann der Abend mit „Mäxchen“ (Ein Würfel-Trinkspiel, dass ich den anderen beigebracht habe) und entsprechendem Goon beendet.

Am letzten Segeltag wurde kurz morgens geschnorchelt und dann wieder zurück in den Hafen gesegelt, wo es wie so oft hieß: Abschied nehmen. Den Rest des Tages habe ich dann noch an der Lagoone verbracht.

 

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