Cairns & Great Berrier Reef

Cairns selbst hat ja bekanntlich nicht allzuviel zu bieten, wenn man von der (mal wieder eine) Lagune absieht. Deshalb bestand der Cairns-Aufenthalt auch mehr aus Touren:

1. Tag – „Tablelands & Waterfalls“

Wie der Name schon sagt, ging es zu vielen Wasserfällen, wo mehrfach geschwommen wurde. Von den Boulders, über die Josephines und Milla Milla Falls ging es zum Curtain Fig Tree und zum Lake Eachem. Nach einem kurzen Spaziergang und der Suche nach Baumkängurus ging es auch wieder zurück. Eine sehr schöne Tour (Cape Trip Connections) mit viel kühlem Nass und zack war der Tag um.

 

2. Tag – „Cape Tribulation“

Die Tour steht mehr im Zeichen von Regenwald und dem beliebten Strand, bei dem es diesmal auch Mittagessen gab. Danach ging es dann zu einem kurzen Zwischenstop zur „Icecream Company“ wo es selbstgemachtes Eis aus lokalen Früchten gab. Von dort weiter zur Bootsfahrt durch Mangrovenwälder, die eigentlich eine Krokodil-Tour war. Da es bei Flut aber keine Sandbänke gibt wo Krokodile liegen könnten, mussten wir uns mit einem Baby-Croc und einer Croc-Lady bzw. jeweils der Köpfe der beiden, begnügen. Die Fahrt war trotzdem schön und voll beeindruckender Natur. Nach dem letzten Stop „Mossman George“, dem Regenwald und Fluss, ging es zurück nach Cairns.

 

3. Tag – „Outer Reef / Great Berrier Reef“

Meine Geburtstagstour ging mit dem SilverSwift zu drei Schnorchel-Plätzen am Riff und war eine gebürtige Tour, die definitiv eines meiner Highlights Australiens war. Auch wenn man „nur“ schnorchelt hat meinen großartigen Blick auf die Korallen und Fische (Die Kamera schönt ein wenig die Farben noch auf aber es ohne Zweifel sehr beeindruckend!). Die unterschiedlichen Farben und Formen waren auch um Längen besser als das was ich an den Whitsundays gesehen hatte (also gut dort zuerst zu schnorcheln! :) ) Das Resumé der drei Schnorchelgänge waren dann auch: Mehrere kleine Nemos/Clownfische (Funfact: Diese können ihr Geschlecht ändern und je Anemone gibt es immer nur ein Männchen), dann zwei Schildkröten, die wahrlich durch das Wasser schweben und beim letzten Tauchgang einen Hai (Weißspitzen Riffhai) gesehen und (mit den letzten Prozent an Kamera-Akku) fotografiert. Dazu gab es natürlich noch viele viele Fischarten und auch einen (kleinen) Stachelrochen.

Auf dem Boot habe ich dann auch – wie sollte es anders sein – einen Deutschen kennengelernt: Carlo, der mein „Schnorchel-Buddy“ war. Er ließ es sich auch nicht nehmen zwei Asiatinnen dazu zu bringen kantonesisches „Happy Birthday“ für mich zu singen – vielen Dank an dieser Stelle dafür und auch an alle die an mich gedacht und mir geschrieben haben! Ich habe mich sehr gefreut auch wenn es ein ungewohnter aber umso mehr ein besonderer Geburtstag war.

 

4. Tag – Einmal Abschalten

Nach drei Tagen Programm habe ich den vierten Tag entspannt an der Lagune verbracht, wo ich wieder Laura und Caro traf. (Backpacker die in die gleiche Richtung reisen laufen sich fast zwangsläufig über den Weg, was aber sehr schön ist!) Dann wurden wir noch von einem FREE BBQ überrascht, das von einer christlichen Kirche für Backpacker veranstaltet wurde. Ein charmanter Weg junge Menschen zumindest dazu zu bringen über Gott und Jesus nachzudenken, wobei wir nicht krampfhaft missioniert wurden.

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