Melbourne & „Grey“ Ocean Road

In Melbourne ging es dann wieder ins Hostel, in dem gleich am ersten Abend der Feueralarm losging – Fehlalarm. Die Feuerwehr kam trotzdem mit zwei Wagen. Nach dieser kleinen Aufregung ging es dann aber früh ins Bett. Für den ersten Tag in Melbourne hatte ich mir im Internet eine „Streetart-Walking-Tour“ herausgesucht. Die war auch soweit ganz interessant und ein neuer Weg eine unbekannte Stadt zu erkunden, auch wenn einige der Graffities mittlerweile durch neue „ersetzt“ wurden. Am Nachmittag nahm ich dann an der „Free Walking Tour“ teil, mit der ich ja in Sydney so gute Erfahrung gemacht hatte und von der ich auch diesmal nicht enttäuscht wurde. Am Abend kamen wir dann mit der „Great Ocean Crew“ zusammen um die Automietung zu klären. Dabei lernte ich dann auch Adi (Israel) und Molly (England) kennen, die von Yvonne (Deutschland) in anderen Städten bereits für die gemeinsame Tour akquiriert hatte. Nachdem die Organisation soweit stand waren wir noch „heimlich“ am Fluss etwas trinken, da in Australien öffentlicher Alkoholgenuss verboten ist.

Am zweiten Tag besuchte ich dann den Queen Victoria Market, auf dem man so gut wie alles kaufen kann, von Obst und Gemüse über Fleisch und Fisch bis hin zu Kleidung. Mit ein paar Bananen und Kirschen ausgestattet, lauschte ich dann noch einer spanisch/südamerikanischen Band. Den Nachmittag verbrachte ich dann mit Phillip, den ich am Tag davor bei der Walking Tour kennengelernt hatte am St. Kilda Strand, wo es Stände mit lokalem Handwerk und Kunst gab. Ansonsten war es aber leider sehr windig und grau, weshalb eher ein Ostsee-Feeling aufkam und wir nicht allzu lange blieben.

Am dritten Tag ging es dann auf die „Grey Ocean Road“ – leider mit vielen Wolken und Regenschauern. Deshalb sind wir am ersten Tag an das Ende der Ocean Road gefahren – nach Port Fairy, wo wir uns noch eine kleine Insel mit Leuchtturm und einen Vulkankrater-See anschauten, bei dem wir Wallabies, Emus und Koalas entdeckten. Soweit also ein guter und abends auch trockener Start für den Roadtrip.

Der nächste Tag stand dann voll im Zeichen der Kalksteinküste und begann mit der Bay of Island, die insbesondere als unser erster Stop sehr beeindruckend und schön war. Danach folgten noch die Bay of Martyrs, The Grotto, London Bridge, The Arch und die Thunder Cave. Allesamt unterschiedliche Formationen und nicht wirklich weit voneinander entfernt. Am Nachmittag kamen wir dann zum Touristen-Highlight: Die 12 Apostel, von denen noch 9 stehen :) Da wir aber schon einige Felsformationen gesehen hatten war dies nichts Neues mehr, aber dennoch sehr schön. Insgesamt ist die Great Ocean Road ein weiteres Highlight und quasi ein gebührender Abschluss meiner Reise, das ich Jedem empfehlen kann.

Da wir damit bereits alle Highlights abgehakt hatten ging es am dritten Tag Richtung Melbourne, wobei wir einige Zwischenstopps trotz des leichten Regens machten um Flüsse und Wasserfälle zu bestaunen. Zwischendurch gab es dann auch noch viele bunte Vögel, die dank Futter sehr zutraulich waren. Als letzten Stop hatten wir dann den Split Point Lighthouse, bevor es wieder zurück in die Stadt ging, wo wir noch gemeinsam den Abend am Nightmarket (Queen Victoria Market, mit Essensständen, Musik und Straßenkünstlern) verbrachten.

 

Am vorletzten Tag bin ich mit Phillip noch einmal losgezogen zum „Shrine of Rememberance“ (2. Weltkriegsdenkmal, mit einem schönen Blick auf die Skyline) und dem botanischen Garten. Dann entschlossen wir uns noch den Eureka Tower zu erklimmen. Von der höchsten Aussichtsplattform der südlichen Hemisphäre hat man für 18$ (-1,98$ Rabatt wenn man eine MiKy-Card hat) auch einen wirklich guten Ausblick über die Stadt. Am Abend haben wir dann noch mit Yvonne zusammen gekocht und waren kurz im Chinese Beer Cafe.

 

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