Mission Beach

In Mission Beach begrüßte mich dann auch direkt vom Greyhound aus ein Kossowary (Riesenvogel, der zwar nicht der größte [Emu ist größte], wohl aber der schwerste Vogel Australiens ist). Da die aber verhältnismäßig selten sind also ein guter Start. Vor allem hatte ich aber auch im Hostel angekommen – mal wieder – Riesenglück, da am Sonntagnachmittag der Woolworth (Einkaufsladen) schon zu hatte und ich nichts mehr zu essen dabei hatte. ABER: Es gab am Sonntagabend Free BBQ – das sind die kleinen Momente die einfach klappen ohne mein zutun und das ist nur einer von vielen. Beim Grillen kam ich dann auch gleich mit Raimund und Moni ins Gespräch, die am dritten Tag auch mit auf der Walkingtour waren und mit denen ich mich über Reisetipps und Ziele austauschen konnte, da sie von Cairns kamen und das ja mein letzter STop an der Ostküste werden soll.

Am nächsten Tag erwartete mich der wohl längste Strand, den ich in Australien gesehen habe – mit Palmen und wenig Menschen. Auf dem Weg dahin hüpfte dann auch schon ein Kanguru über die Straße. Am Strand sieht man regelmäßig die Fallschirmspringer landen, da 90% der Backpacker für ihren Jump nach Mission Beach kommen. Nachdem ich alleine vier Stunden über den Strand spaziert und zwischendurch in den Palmen-Schaukeln pausiert und erfolgreich eine Kokosnuss mit meinem Messer geöffnet habe, ging es wieder ins Hostel (ca. 500m vom Strand). Das Highlight des Abends war dann natürlich unser Sieg bei der Quiznight – und was gab es? Nicht etwa eine Flasche Sekt, wie es in Airlie Beach gewesen wäre, nein: 200MB WiFi und Süßigkeiten :P Aber was zählt ist der Sieg, der allerdings mehr meinen Team-Mitgliedern gebührt ;)

Am zweiten Tag war ich ein wenig fleißig (hab gearbeitet!) und bin dann mit dem Hostel-Shuttle zum Walk kutschiert worden. Dort angekommen dann mit dem Pärchen und noch zwei deutschen Mädels die dort mit mir abgeladen wurden herumgewandert durch Regenwald (mit vielen großen Spinnen) und eine Strand-Bucht (Hier haben wir noch einmal eine Kokosnuss geöffnet und getrunken) hin zum Pier, von dem aus wir Schildkröten beobachten konnten, die unregelmäßig auftauchten um Luft zu holen. Zurück sind wir dann statt Shuttlebus am Strand entlang marschiert. Am Abend gab es eine Filmnacht, wobei ich parallel dazu Fotos sortiert habe – irgendwann muss ich ja auch das tun :) Sonst würdet ihr hier ja nichts zu sehen bekommen!

Vor der Abreise am nächsten Morgen habe ich dann noch schnell zwei Touren in Cairns gebucht und musste dann schon wieder zum Bus flitzen, der zum Glück wieder nahe gelegen ist.

 

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